Milchviehbetrieb Jens Timmermann
 
 

Unser Bauernhof

Kurze Geschichte unseres Bauernhofes

Seit 2016 bewirtschaften wir nun in eigener Verantwortung unseren Bauernhof. Schon seit 1950 ist unsere Familie in Güntersen, schon immer mit Milchkühen. Nach dem 2. Weltkrieg hat Herbert Otter den Hof übernommen, weil der eigentliche Hofnachfolger der Familie Bredemeier nicht aus dem Krieg heimgekehrt ist. Stammen tut er aus Bovenden bei Göttingen, wo die Familie Otter seit dem 16. Jahrhundert Landwirtschaft betreibt. Aktuell führt der Urenkel Jens Timmermann zusammen mit seine Frau Karolin den Betrieb. Ihre beiden Kinder haben auch jetzt schon viel Spaß auf dem Hof.


Unser Team

Unser Team besteht dazu aus unserer Familie, also dem Betriebsleiterteam Jens und Karolin, den Großeltern Ernst-August und Elisabeth  und einem Auszubildenden.


Schwerpunkt Milchkühe

Kühe sind nun seit 2016 unser Schwerpunkt. Milch geben 90 "Mädels" bei uns. Zusammen mit ihren "Töchtern" und den Damen im "Mutterschutz" sind es ca. 210 Stück. Die "Jungs" dürfen seit dem Frühjahr 2020 bleiben. Versorgt werden sie mit Silomais, die der Bruder von Jens in Güntersen anbaut. Die Grassilage stammt von Grünland aus der Region, aus Erbsen und Güntersen. Wie auch die Mais-, und Grassilage sind alle anderen Futtermittel Gentechnik-frei. Von Frühjahr bis Herbst haben alle Milchkühe und die Jungtiere über einem 3/4 Jahr Weidegang.

Auch in der Landwirtschaft hält die moderne Technik Einzug. Zwei Drittel der Kühe können seit November 2017 selber entscheiden wann und wie häufig sie gemolken werden wollen. Ein Melkroboter "Astronaut A4" von Lely übernimmt die Arbeit. Sie werden aber weiterhin min. 2x gemolken, aber bis zu 4,5 mal täglich.


Frische Milch aus der Milchtankstelle

Um mehr Einfluss auf den Preis auf die selbst hergestellten Produkte zu haben, wurde im Mai 2016 eine Milchtankstelle von Risto angeschafft. Sie liegt auf den Hofgelände direkt an der Straße, so dass man ganz einfach frische unbehandelte Rohmilch selber für 1,00 € pro Liter "zapfen" kann, egal ob ins mitgebrachte Gefäß oder in die 1 l Glasflasche, die vor Ort gekauft werden kann.


Betriebszweig Freilandlegehennen

Die Freilandhennen sind seit Oktober 2017 ein Teil unseres "Teams". Die Legehennen haben ihr Zuhause auf der Wiese am Kuhstall in zwei Hühnermobilen. Begonnen hat es mit dem Weiland Hühnermobil mit 245 Legehennen aus Witzenhausen. Im Sommer 2020 haben wir einen zweiten Mobilstall über eine Crowdfunding teilfinanziert, ein Farmermobil mit 350 Legehennen. So das wir mittlerweile knapp 600 Legehennen haben. Zusätzlich sind bei jeden Stall zwei Herdenschutzziegen im Einsatz und schützen die Hühner vor Raubtieren, wie dem Fuchs oder der Habicht. Die Eier gibt es bei der Milchtankstelle für 3,50 € pro 10 Eier zu kaufen.


Die Sache mit dem Bullenkälbern

Durch die Presse haben wir immer wieder über den Weg der männliche Kälber (Bullenkälber) gelesen, den wohl auch unsere gingen, wenn Sie unseren Betrieb mit zwei Wochen verließen. Zu der Zeit haben mir nur die weiblichen Kälber (Kuhkälber) behalten und zu späteren Milchkühen großgezogen. Als dann beim 1. Lockdown im Frühjahr 2020 auch noch der Preis für Bullenkälber unter 30 € fiel, fassen wir den Entschluss die Tiere nicht zu verschenken aber auch nicht mehr diese Weg gehen zu müssen. Wir behielten sie ohne eine wirkliche Lösung. Sie wurden nur mit einem halben Jahr kastriert. So werden sie einerseits mit zunehmenden Alter nicht temperamentvoller und gefährlicher und  können später auf der Weide gehalten werden und anderseits mit den Kuhkälbern zusammen bleiben, ohne ungewollt Nachwuchs zu zeugen.


Das Konzept Cowsharing

Cowsharing ist eigentlich einfach erklärt. Viele Teilen sich ein ganzes Tier, vom Filet bis zum Suppenfleisch. Wir sammeln die Interessenten und das Tier wird geschlachtet, wenn alles reserviert ist. Für die Reservierung können sich Interessierte entweder in eine Warteliste in unserer Milchtankstelle eintragen oder nutzen den http://www.milchvieh-timmermann.de/webshop sich konkrete Pakete oder Teilstücke zu reservieren. Weitere Infos zu den unterschiedlichen Paketen gibt es auch dort.

Ab Anfang 2021 schlachten wir probeweise die Bruderkälber mit spätestens 8 Monaten und versuchen sie als Kalbsfleisch zu vermarkten oder behalten sie, kastrieren sie und vermarkten später mit ca. 1 1/2 Jahren als Weideochsen. Zumindest ist so der Plan. Wir müssen erstmal schauen, wie die Tiere sich bei Weidegang verhalten und wie der Absatz des Fleisches läuft. Zusätzlich bieten auch weibliche Rinder an, die nicht zur Zucht geeignet sind.


Regionaler Käse aus regionaler Milch^^

Die Infos zur Käserei werden noch überarbeitet!